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Der Förderkreis 

Förderkreis Luft- und Raumfahrt

Mecklenburg-Vorpommern e.V.Förderkreis Luft- und Raumfahrt M-V e.V.

-Geschäftsstelle-
Augustenstraße 116
D-18055 Rostock

 

 

 

Ziel des Förderkreises Luft- und Raumfahrt ist es , das Verständnis für Bedeutung und

Nutzen der Luft- und Raumfahrt zu fördern.

 

Wir sind Mitteilungs- und Informationsplattform für Gleichgesinnte, Freunde und Förderer der

Luftfahrt in unserem Bundesland und den angrenzenden Regionen.

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  • Heinkelmauer in Rostock
  • Heinkelmauer in Rostock
  • Heinkelmauer in Rostock
  • Stele Heinkelmauer
  • Detail Stele Heinkelmauer
  • Detail Stele Heinkelmauer

Dr. Franz Stepanek                                                                                              27.04.2015

Mecklenburger Allee 13

18109 Rostock

 

Leserbrief zum Artikel „Land verbietet Abriss der Heinkel-Mauer“, v. 27.04.2015

 

Ausgehend von dem am Schluss Ihres Artikels genannten historischen Bezug des Standortes der sog. Heinkel-Mauer und des von der WIRO angekündigten Bürgerbeteiligungsprozesses im städtebaulichen Wettbewerb möchte ich einige historische Fakten in Erinnerung rufen.

Die Bedeutung dieser 1994 unter Denkmalschutz (Industriedenkmal) gestellten Schauwand/Schutzwand für die Stadt Rostock und ihrer Bewohner und Gäste wird  sehr prägnant auf der Erinnerungstafel an der Lübecker Straße zum Ausdruck gebracht:

„Die Reste dieser Wand stehen heute symbolisch für die Geschichte der Stadt Rostock während der Zeit des Nationalsozialismus. Sie erinnern an Rüstungsindustrie, technische Entwicklungen und Industriearchitektur, Ausbeutung von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern und die Bombardierung Rostocks.“

Es gibt eine Verantwortung zur Erinnerung. Eine schwierige  Vergangenheit bewältigt man nicht indem man ihre Spuren beseitigt. Soviel zur emotionalen Beurteilung/Bewertung und zur unbedingten Berechtigung der Erhaltung dieses Bauwerkes.

Zur Geschichte des Bauwerkes: 1934 beauftragten die Heinkel-Flugzeugwerke  den Rostocker Architekten Heinrich Alt, die 1933 von der „Nord Draht“ erworbenen  Produktionshallen direkt an der Lübecker Straße durch eine Schutzwand von der Straße und den  direkt gegenüberliegenden Wohnbauten abzugrenzen.

Gute hanseatische Tradition aufgreifend entstand so im Stil der klassischen Moderne eine Schauwand zum Schutz des Wohngebietes gegen Industrielärm.

In den Hallen selbst waren Tischlerei und Metallverarbeitung zur Produktion von u.a. Flugzeugflügeln untergebracht, an der auch in der 1940er Jahren Zwangsarbeiter eingesetzt wurden.

Während des Krieges erlitten die Hallen Bombenschäden, wurden aber wieder aufgebaut und überstanden teilweise auch die ansonsten radikal vorgenommene Demontage und Zerstörung der Produktionsstätten der Rostocker und Warnemünder Flugzeugwerke.

Schon am 1. August 1945 konnten die neu gegründeten „Rostocker Industriewerke, eingetragene Arbeiter-Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht“ (RIW), in die Produktionshallen an der Lübecker Straße einziehen.

1947 erfolgte dann mit der Gründung der „Windkraftwerke und Maschinenbau“ (WIMA), dem Basisbetrieb für das spätere Dieselmotorenwerk Rostock (DMR), die Übernahme der Produktionshallen in der Lübecker Straße.

Mit der  ab 1951 erfolgten Verlagerung des Werkstandortes des DMR aus der Lübecker Straße in die Schwaaner Landstraße begann auch die schrittweise Übernahme der Produktionshallen durch den VEB Schiffswerft „Neptun“ Rostock.

Im Zuge der Umgestaltung des Rostocker Schiffsbaus nach der Wende und der Schließung des Schiffbaustandortes „Werftdreieck“ erfolgte dann 1995 der Abriss der Produktionshallen, die 1994 unter Denkmalschutz gestellte Schauwand blieb uns nach kleineren Sanierungsarbeiten erhalten.

Was mit diesem Erbe beginnen? An drei Vorschläge aus der unmittelbaren Vergangenheit möchte ich erinnern:

Im Jahre 2002 stellte Steffen Becker von der Rostocker Universität in seiner von der Hansestadt Rostock angeregten Diplomarbeit den „Entwurf und Konstruktion eines Luftfahrtmuseums in Rostock (Einbindung der Heinkel-Fabrikhallenwand)“ vor. 2013 gab es den Vorschlag des Rostocker Designergrafikers Jochen Bertholdt, die Schauwand zur großflächigen Darstellung der Rostocker Luftfahrtgeschichte zu nutzen und jetzt hören wir von dem neuen Eigentümer, der WIRO, die Bereitschaft, im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses Teile der Schauwand erhalten zu wollen.

Ich hoffe, das dies nicht nur Lippenbekenntnis bleibt und die sog. Heinkel-Mauer als Industriedenkmal auf der von der Stadtverwaltung wie angekündigt zu erarbeitenden Prioritätenliste der erhaltenswerten Denkmale ihren gebührenden Platz finden wird.

 

 

 
Die Mauer muss weg - muss sie?

 


Sie ist das letzte weithin sichtbare Zeichen der Geschichte des Flugzeugbaus in Rostock- die sogenannte „Heinkelmauer“ in der Lübecker Straße. Einst als Ziermauer errichtet, um zwei dahinter liegende Werkhallen den Blicken zu entziehen, war sie das mehr oder weniger einzige größere Bauwerk, dass die Bombardierungen und den Rückbau der für den Flugzeugbau genutzten Infrastruktur überdauerte.


Gewiss, die Produkte waren in der Mehrzahl Rüstungsgüter, der Einsatz von Zwangsarbeitern und Häftlingen zum Ende des 2. Weltkrieges an der Tagesordnung, aber dennoch war Rostock zu der Zeit ein Standort der Hochtechnologie. Durch die Flugzeugindustrie von Heinkel und Arado wurde Rostock zur Großstadt, der erste Flug mit einem luftstrahlgetriebenen Flugzeug fand hier statt, der Schleudersitz wurde hier erfunden. Grund genug, dass sich unser Verein für den Erhalt des Bauwerks einsetzte und erreichte, dass es 1994 unter Denkmalschutz gestellt wurde.

20 Jahre lang war sie nun weiterhin Wind und Wetter ausgesetzt. Vorschläge zur Umgestaltung als Gedenkstätte wurden nicht realisiert.
Jetzt ist die Mauer dem Investor für das Werftdreieck im Wege, ein Gutachten bestätigt prompt die Baufälligkeit des Fundaments, sie soll abgerissen werden. 

 

Der FLR fordert nicht den Erhalt der „Mauer“ um jeden Preis aber wir begrüßen den Vorstoß der SPD-Fraktion in der Bürgerschaft eine breit angelegte Diskussion über den Umgang mit Denkmälern unseres historischen Erbes in der Hansestadt Rostock ins Leben zu rufen.
Dafür treten wir ein!


denn:


Man bewältigt eine schwierige Vergangenheit nicht, indem man ihre Spuren beseitigt

 

Es muss in der Hansestadt eine würdige Stätte geben, die, eingebettet in ein Museumskonzept, an dieses Kapitel in der Geschichte Rostocks erinnert und es in den richtigen Kontext setzt.
Eine kleine, mit hobbymäßigen Mitteln unseres Vereins in den feuchten Kellerräumen der Societät Rostock maritim erstellte Ausstellung, reicht dafür nicht aus.

 


Die Mitglieder Förderkreis Luft- und Raumfahrt Mecklenburg-Vorpommern e.V.

 

http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Rostock/Bruechige-Ziegel-Heinkel-Mauer-ist-nicht-zu-retten

 

 


 

 

 

  • Plüschow Denkmal
  • Heinkel He 24
  • Gletscher

+++vorbei+++

 

Veranstaltung am 12.12.2014

 

Unterwegs nach Utopia 

Filmessay von Carmen Blazejewski
95 min

 

Gunther Plüschow wuchs in Schwerin und Umgebung auf und verstand Mecklenburg immer als seine Heimat.

Von 1927 - 1931 eroberte er mit einem kleinen Segelschiff und als Flugpionier die bis dahin von keinem Menschen betretene märchenhafte und ungezähmte Landschaft Patagoniens und Feuerlands und eröffnete die erste Postfluglinie zwischen Chile und Argentinien.

Wir sind auf seinen Spuren durch Südamerika gereist, wo er bis heute als Held verehrt wird und eine Brücke nach Deutschland baut, die wir hier leider so gut wie nicht betreten. Das möchte unser Film ändern!

Mit Ausschnitten aus seinem Dokumentarfilm „Silberkondor über Feuerland“ und Zitaten aus seinem gleichnamigen Buch wird sich Gunther Plüschow auch selbst vorstellen – denn er war nicht nur Entdecker, Forscher, Abenteurer, Schiffskapitän und Flugpionier, sondern auch ein Künstler und großer Träumer.

Bis zu seinem frühen Tod hat er nach seinem Utopia gesucht; wir haben in Südamerika auf seinen Spuren entdeckt, wie er es gefunden hat.

 

„Wir sind, wer wir sind auf Grund dessen, was wir lernen und woran wir uns erinnern.“

Eric Kandel, Gedächtnisforscher

 

 

 

 

 

 


 


 

 

 

Rettung eines Denkmals-Historisches Segelflugzeug ist im Terminal des Flughafens am 30.09.2014 angekommen...

 

 

Dem Fliegerclub Schwerin-Pinnow gebührt das Verdienst, das Segelflugzeug der 50er Jahre, das Grunau Baby II B 52 ( Nr. 00670) vor der bereits angeordneten Vernichtung bewahrt zu haben.

Im Jahre 2004 wurde das Flugzeug dem Förderkreis Luft- und Raumfahrt Mecklenburg-Vorpommern e.V.(FLRMV) zur Restaurierung übergeben.

Herr Arno Dunst, Mitglied unseres Vereins, der diesen Typ selbst geflogen hat, restaurierte den abgestrebten Hochdecker liebevoll.

Nun erstrahlt der Flieger in neuem Glanz und eine Ausstellungsmöglichkeit ist gefunden.

Das Flugzeug hängt nunmehr im Terminal "Pabst von Ohain" in Laage unter der Decke, d.h. Anlieferung nach Laage, Statiker befragen, Stahlseile auswählen und vor allem...den 165-Kilo-Flieger anheben!


Dank an alle die mithalfen, das letzte Abheben unseres Babys zu ermöglichen. Rostocker Fliegerclub, die Leute vom Flughafen und der Förderkreis haben selbstlos und mustergültig zusammengearbeitet.


Leider war das Projekt nicht billig, Kosten, die weder der Förderkreis noch die FRLG alleine stemmen können.

Wer kann helfen? Wer sponsert, wer spendet.

 

Überweisungen bitte auf unser unter Impressum (unten rechts dieser Website) angegebenens Konto bei der Hypo- Vereinsbank

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Grunau_Baby

  • Grunau Baby II b