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Offener Brief für den Erhalt des Flughafens Rostock-Laage-Güstrow „Pabst von Ohain“

 

Rostock ist eine Regiopole, die erste Region in Deutschland, auf die diese Bezeichnung zutrifft.

Dass zu einer derartigen Kooperation zwischen der Hansestadt und dem Landkreis auch ein Flughafen gehört, liegt auf der Hand.

Eine Regiopole muss anfliegbar sein, ohne gleich zum Drehkreuz für den Flugverkehr werden zu müssen, gerade wenn sie etwas abseits im Nordosten liegt.

Der Flughafen Rostock-Laage-Güstrow wurde im letzten Jahr 25 Jahre alt. Durch die einmalige Zusammenarbeit mit der Bundeswehr als Platzherrn ist es gelungen, Synergien zu erzeugen, die den vergleichsweise günstigen Betrieb des Flughafens ermöglichen.

Regionalflughäfen sind, schaut man auf die nackten Zahlen, wohl nie rentabel.

Aber ist es richtig nur quasi einen Summenzug zu machen?  Die meisten Effekte, die dieser Flughafen für die Region und darüber hinaus hat, sind wohl nicht in Zahlen auszudrücken.

Die Entwicklungen, gerade im letzten Jahr, zeigten, dank des Engagements der Mitarbeiter und verschiedener Persönlichkeiten im Umfeld, eindeutig nach oben.

Dass der Flughafen nun in Turbulenzen geraten ist, kann man nicht der Belegschaft anlasten.

Wir fordern deshalb alle Handelnden in Politik und Wirtschaft auf, über ihren Schatten zu springen und gemeinsam das Überleben des Flughafens in dieser, gewiss kurzen, Krise zu sichern.

Er trägt den Namen Pabst von Ohain, dem Erfinder des Strahltriebwerkes, das heute das Gros aller Verkehrsmaschinen antreibt.

Wir feiern in diesem Jahr den 80. Jahrestag des Erstflugs eines Flugzeuges mit diesem revolutionären Antrieb. Es wäre schade, wenn 2019 auch als das Jahr der Schließung des Terminals in die Geschichte eingehen würde.

 

Der Förderkreis Luft- und Raumfahrt Mecklenburg-Vorpommern e.V.